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28.02.2004 Marathon Bad Salzuflen

 

Als ich aufstand, heute Morgen, traute ich meinen Augen nicht. Über Nacht war es wieder richtig Winter geworden. Mir schwante nichts Gutes. Trotzdem Sachen eingeladen, ab nach Bad Salzuflen. Vorher hatten schon meine Vereinskollegen allesamt abgesagt.

Allrad eingeschaltet und los, Nach knapp einer Stunde war ich schon in Bad Salzuflen. Da war es man gerade 09:00 Uhr. Decke hervorgeholt und noch ein Stündchen im Auto gepennt.

Hier lagen ca. 20 cm Neuschnee. Aber das beunruhigte mich noch nicht so sehr.

Das sollte sich aber grundlegend ändern.



Um ca. 10:00 Uhr bin ich dann zur Anmeldung und als ich da wieder raus kam, da wurde ich von einem liebenswürdigen jungen Fräulein angesprochen : Du bist doch der Wesergebirgsläufer. Ich bin SAM. Der Bann war gleich gebrochen. Sie hatte schon die anderen Teilnehmer aus Laufen – aktuell entdeckt, und mir dadurch die Suche erspart.

Nachdem wir uns alle bekannt gemacht hatten kamen wir ins Plaudern.

Schön, so viele Fories zu treffen.



Dann mussten wir uns fertig machen, denn unser Start rückte näher.

Marathon-man Volker und ich hatten uns schon im Vorfeld für einen langsamen gemeinsamen Lauf entschieden.

Das war auch gut so.

Am Start war ich doch erstaunt, wie viele Läufer/innen sich trotz der widrigen Witterungsverhältnisse hier eingefunden haben.


Norbert (Rono) von laufen-aktuel aus Hannover



Pünktlich viel der Startschuß und das Feld setzte sich in Bewegung. Über die Straßen ging es dann in den Berg. Es kam öfters zum Stau, aber das störte mich nicht. Je höher wir kamen, um so nachdenklicher wurde ich. Die 10 km Läufer/innen hatten die Schneedecke sehr schön platt getreten, aber für uns wurde das zum Verhängnis. Jeder Schritt wurde unberechenbar, man rutschte nach rechts, links, vorwärts und rückwärts. Es dauerte nicht lange, und wir machten erstmalig Bekanntschaft mit dem hart gefrorenen Schnee.

Noch hielten wir das für ein einmaliges Ereignis, aber im Laufe der Runden führten Volker und ich eine Bestenliste ein. Volker gewann mit 7 Stürzen und ich kam gleich mit 6 Stürzen dichtauf.

Was wir da an Stürzen sahen, das war schon bedenklich. Hoffentlich hat sich keiner ernstlich verletzt.

In der 3. Runde kamen die Veranstalter dann auf die Idee, dort, wo es besonders glatt wurde, Sägespäne zu streuen. Danke, das war schon eine gute Hilfe.

Als wir in der 3. Runde waren, da kamen mir schon leichte Zweifel, ob wir die 5 Runden voll machen würden. Auch Volker machte Andeutungen.

4 Runden hatten wir uns als Minimum gesetzt. Das waren dann auch meine 4 härtesten Runden, die ich hier je gelaufen bin.

Am Verpflegungsstand vor der Abzweigung zum Ziel, (oder noch eine Runde) berieten wir uns noch einmal. Es dauerte wohl 1 Minute oder mehr. Wir standen vor den Streckenposten, die unserer Beratung zuhörten. Sie lachten schon über uns, und rieten uns weiter zu laufen. Wir sähen noch so fit aus.Ich entschied mich dann für eine weitere Runde, worauf Volker auch gleich zusagte. Also liefen wir Beide zusammen weiter, den Marathon.

Für mich war es eine besondere Freude, mit Volker zu laufen.N

Wir fanden ein wunderbares gleichmäßiges Tempo, das uns den Marathon trotz der schlechten Bedingungen doch gut überstehen ließ. In ca: 4:58 Std. beendeten wir den Lauf. In der letzten Runde hatten wir noch einmal das Tempo angezogen, was bei mir mit einem wunderbaren Sturz belohnt wurde. Das hätte man fotografieren müssenJ. Aber unverletzt kamen wir in Ziel.

Fazit: Ein Lauf der Besonderheit. Mein bisher schwerster Lauf. Unverletzt durchgekommen.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

Danke an Volker, es war richtig schön, mit Dir zu laufen.