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29.07.2008

Heute mittag bezog sich der Himmel. Gelegenheit, mit den Hunden eine kleine Runde zu laufen. Ausgewählt haben wir uns das Gebiet um den Hafen in Berenbusch.

Es wurde eine kleine 2,6 km Runde. Nichts bewegendes. Aber eine tolle Überraschung gab es doch. Bonnie machte dem Blacky immer wieder vor, wie man in den Kanal springt und schwimmt. Erstmalig traute sich Blacky nun auch in das Wasser und ruck zuck hatte er auch raus, das man auch schwimmen kann. Nun schwimmt er auch so gerne wie Bonnie und hast das auch mehrmals unter Beweis gestellt. Da war dann nicht mehr viel mit laufen, Schwimmen hatte erst einmal Vorrang.

Die heutige Strecke  


28.07.2008
Um 4:30 Uhr  war ich schon unterwegs. Am Horizont fängt es an, heller zu werden. Die Vögel sind auch noch ganz still und schlafen wohl noch. Herrlich diese Ruhe.
 
Von zu Hause aus lief ich in Richtung Mittellandkanal. Der Weg führte mitten durch die Kornfelder.
Der Mond stand als helle Sichel am Himmel und die klare Luft ließ schon viel Licht durch. Ein wunderschöner Morgen.
Am Kanal angekommen öffnete sich dieser Blick zum Bückeberg, der als schwarzer Hügel am Horizont zu erkennen ist.
Ziemlich schnell wird es nun immer heller. In der Ferne liegt der Hafen von Rusbend.
Die Hügelkette des Wesergebirges ist nun richtig zu erkennen.
Die Aue fließt hier unter dem Mittellandkanal her. Auch ihr fehlt deutlich das Wasser.
Knapp 19 km bin ich heute gelaufen. Schön war es, aber das Tempo ist wirklich absolut deprimierend. Aber was will man nach so langer Auszeit erwarten.
Nicht die Strecke tötet, sondern das Tempo. Das ist mir heute wieder richtig klar geworden.

Streckenansicht   

27.07.2008

Dieses herrliche Gefühl, das der Wald ruft, dazu das tolle Wetter. Da kann einen doch nichts mehr im Bett halten. Selbst die beiden Hunde irrten schon planlos durch das Haus. Bonnie spürte wohl genau meine Emotionen und wich keinen Zentimeter von meiner Seite als ich aufgestanden war.         
Dann fuhren wir zum Sperrtor in Berenbusch um von dort mal wieder etwas länger als fünf oder sechs Kilometer zu laufen.
Es war gerade 6:00 Uhr, als wir dann losliefen. Knapp 18°C Außentemperatur, ideale Bedingungen.
Wir grüßten freundlich die beiden Schiffer, die gerade mit ihrem Kajütboot den Hafen verließen und in Richtung Hannover schipperten.
Für Bonnie und Blacky kam jetzt die Zeit, in der sie erst viel schnüffeln und sich dann auslösen mussten.
Nach zwanzig Minuten hatten sie dann aber ihren Rhythmus gefunden und Bonnie begab sich auf ihre erste Schwimmrunde.
Die Felder links von uns waren übersät mit Vögeln, Enten und sogar ein Storch stolzierte über das gepflügte Feld und suchte Futter.
Meister Lampe lief wagemutig kurz vor uns auf den Leinpfad, verzog sich aber blitzschnell, als er die Hunde bemerkte.
So macht das Laufen wieder richtig Spaß.
Kurz vor Rusbend trafen wir dann immer wieder auf Läufer und Läuferinnen, die auch die Gunst der Stunde nutzten um den hohen Tagestemperaturen zu entgehen.
Einige kannten wir persönlich und alle freuten sich, uns hier wieder laufen zu sehen.
Ich horchte immer wieder in mich rein, aber es blieb alles gut. Kein Schmerz, kein Wehwechen. Ich konnte wieder mühelos laufen. Das Tempo ist natürlich noch etwas anderes, als vor meiner Krankheit. Aber ich habe jetzt die Hoffnung, da wieder hinzukommen, wo ich aufgehört habe.
So passierten wir dann Rusbend Hafen und liefen dort in den Wald rein. Erstaunlich, wie angenehm kühler es hier doch noch ist als am Kanal.
Bonnie und Blacky an meiner Seite trabten fast im Gleichschritt. Nur hin und wieder blieb einer kurz zum Schnüffeln stehen um dann aber im Geschwindschritt wieder aufzulaufen.
Über Blacky freue ich mich besonders. Der kleine Cocker läuft so schön mit, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht, als mit uns zu laufen.
Als wir dann wieder am Kanal ankamen, da merkte man die Sonne schon wieder deutlich. Aber wir brauchten uns nur noch einen Kilometer lang mit ihr abgeben, da waren wir wieder am Auto.
11,5 km standen im Display, schon ein schönes Stück weiter als Vorgestern. Und dann auch noch beschwerdefrei.

Die Strecke

25.07.2008

So, nun will ich doch mal wieder etwas schreiben.

Die letzten Wochen und Monate waren nicht gerade einfach, aber nun habe ich wohl das Schlimmste hinter mir. Seit zwei Wochen hab ich Urlaub. Die Zeit habe ich genutzt, um alles was während meiner Krankheit liegen geblieben war, zu erledigen.

Mein kleiner Helfer Malte hat immer treu an meiner Seite gestanden und mit mir beide Dachböden leergeräumt und alles zur Abfallbeseitigung hin transportiert. Eine richtige Freude war es für mich, zu sehen, wieviel Sachverstand der kleine Kerl mit seinen 4 Jahren schon besitzt.

Malte auf dem Dachboden. Hier lagerten noch Matratzen aus drei Generationen. Insgesamt haben wir dreizehn Anhänger voll alter Sachen entsorgt.

Läuferisch war ja bisher noch nichts zu bestellen, aber heute bin ich mit den beiden Hunden und dem Navi mal wieder losgezogen.

6,3 km standen im  Display  Es war ein Hochgenuss für Geist und Körper, ohne den Hintergedanken an irgendwelche Verpflichtungen, mal wieder zu laufen. Dementsprechend war es wirklich nur toll. Erstmalig bin ich völlig beschwerdefrei gelaufen. Das hab ich gleich zum Anlass genommen, mich intensiv in das Laufen zu verlieren. Ob ich nun gleich wieder eine Streak anfange, das weiß ich noch nicht. Aber wenn es so gut weiter läuft, dann kann ich mir das schon in naher Zukunft vorstellen.

Die Strecke