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 Die Freude kehrt zurück                             Die Welt dreht sich wieder 

31.08.2008

Beide Hunde leiden unter der plötzlichen Hitze. Da ich Rufbereitschaft habe und nicht an den Mittellandkanal komme, bin ich nur eine kleine Runde mit den Hunden gelaufen, so das sie zu Hause zwischendurch Wasser aufnehmen konnten.
So kamen 4,58 km zusammen.

30.08.2008

Kleine Runde mit den Hunden. Rufbereitschaft.
3,58 km durchs Dorf.

29.08.2008

Der Besuch beim Facharzt in Hameln hat gesundheitlich eigentlich nur die Befürchtungen bestätigt. Weitere Untersuchungen der Brustwirbelsäule sind erforderlich, da sie sich ganz versteift hat und ihre Flexibilität fast gänzlich verloren hat. Selbst die Beschwerden am Kiefer können dadurch ausgelöst worden sein.
Aber trotzdem sind die Hunde und ich heute  diese kleine Runde gelaufen, um den Kopf doch erst einmal wieder auszumiefen.

28.08.2008

Ab Morgen hab ich wieder Bereitschaftsdienst und das heißt :  Nur Dorfrunde. Da wollte ich heute doch mal antesten, wie weit ich schon mit den Hunden, speziell mit Blacky, laufen kann. Das war auch gut so. Wir starteten von zu Hause, liefen durch das Dorf zum Mittellandkanal. Von da ging es dann Richtung "Juliane". Zweihundert Meter vor dem Mausoleum blieb Blacky stehen, schaute sich um und setzte sich wie ein störrischer Esel auf den Hintern. Er war nicht zu bewegen, weiter zu laufen. Ohne vorherige Warnung, einfach so. Ja, was soll ich nun machen. Holzauge, sei wachsam. Also umgedreht, wieder auf den Weg nach Hause. Siehe da, der Weg war dem Herrn angenehm. Den wollte er wohl laufen. Gott sei Dank setzte er sich in Bewegung. Zurück an der Kreisstraße lief ich dann links herum, um noch ein paar Meterchen rauszuschinden. Das fiehl dem kleinen Rüden aber nicht auf. Wohlgemut trabte er hinter Bonnie her.
Am Kanal angekommen, wehte ein schöner Wind und kühlte mich sehr schnell aus. Kein Wunder, die Tiere wollten immer wieder ins Wasser und ich mußte warten. Also die Regenjacke aus dem Rucksack geholt und damit war es zu ertragen.
Es waren wieder lehrreiche 17,58 GPS Kilometer. Langsam kommen wir wieder an die 20 täglichen Kilometer heran.
Morgen muß ich zu einen Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin in Hameln und am Montag in das Johannes Wesling Klinikum, Kieferorthopädie, in Porta Westfalica. Grund: Seit ca. 6 Wochen nehmen die Beschwerden am Kiefer zu. Kauen ist fast unmöglich, es knackt im rechten Kieferkopf, als ob ein Ast bricht. Ob das Auswirkungen der Borreliose sind oder andere Gründe hat, wird dort untersucht.

27.08.2008

Nach dem Rasenmähen heute Abend mußte ich mit den Enkelkindern noch Fußball spielen. Anschließend forderten Bonnie und Blacky auch noch ihr Recht. Ich hatte zwar nicht mehr so die richtige Lust zu laufen, aber die Streak muß rollen.
Die letzten Tage liefen alle ziemlich in dem gleichen Muster ab. Der Körper streubt sich, will lieber aufs Sofa. Gaukelt mir den alten Mann vor, der Ruhe braucht. Aber ich kenne Schweini ja schon lange und lasse mich nicht von ihm aufs Sofa bringen.
Also Laufschuhe an und los geht es.
Immer wieder neue Strecken durchs Dorf und dann an den Kanal zur obligatorischen Schwimmrunde für die Hunde.
Heute kam uns ein Drachenboot entgegen. Schon von Ferne hörten wir den gleichmäßigen Takt der Schlagtrommel. Das hat auch was schönes an sich.
Nach 8,8 km waren wir dann wieder zu Hause. Ach ja, ich war keine fünfzig Meter gelaufen, da war alle Müdigkeit und lahme Knochen vergessen.
                                                                                    
                                          


                                                                                                                           

26.08.2008

Eine Dorfrunde und zum Mittellandkanal. Wir wollen mal sehen, das wir jeden Tag eine andere Strecke laufen. Nur am Kanal entlang wird mit der Zeit auch sehr öde.

25.08.2008

Es wird abends wieder deutlich früher dunkel. Da ich erst spät von zu Hause los kam, sind wir mehr oder weniger durchs Dorf getrabt. Am Mittellandkanal waren wir natürlich auch, den die beiden Begleiter wollten gerne schwimmen.
Der Weg war  6,2 km lang und führte uns auch am Wohnhaus der Tochter vorbei. Die Familie stand gerade auf dem Hof, als wir dort vorbeikamen. Das Hallo der Enkelkinder war groß und alle freuten sich, das die Hunde so schön mit liefen.

24.08.2008

Mit den Tieren mal wieder im Wesergebirge gelaufen.  Aber das ist nicht so ihr Ding. Zu wenig Wasserstellen, gerade Blacky brauch viel Wasser.  Totzdem sauen  sie sich jedesmal richtig ein, denn Schlammlöcher gibt es hier auch genügend. Für mich auch nicht einfach, wenn die beiden mit einem mal losbrettern, und dann noch bergab. Da hab ich Mühe, in der Senkrechten zu bleiben.
Trotzdem war es wieder wunderschön, denn diese Strecke bin ich schon ewig nicht mehr gelaufen.
Blacky hat sich vorsichtshalber einen Kauknochen mit in die Badewanne genommen. Könnte ja  sein, das er hier verhungert. Bonnie steht zu der Zeit mit mir unter der Dusche. Man gut, das sie das so friedlich mitmachen.

23.08.2008

Am Mittellandkanal und durch den Schaumburger Wald. Natürlich wieder nur Regen. Aber die Tiere waren nicht zu halten. Heute war Tempotag. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.
11,7 km war die Strecke lang.

22.08.2008

Wieder nur im Regen gelaufen. Ich glaube, das ist unser Wetter. Bonnie und Blacky sind von den Bademöglichkeiten im Wald begeistert.  Da wurden es heute 8,39 km nach GPS Aufzeichnung.


21.08.2008

Seit 20 Tagen laufe ich schon wieder täglich. Für mich immer noch ein Wunder.  Der heutige Tag  mit den Tieren im Wald war wieder wunderschön. So viele Jogger wie heute hab ich lange nicht mehr getroffen. Die meisten kannten mich, wechselten liebe Worte mit mir, und zogen dann weiter. Die Hunde benahmen sich vorbildlich und bereiteten mir wieder sehr viel Freude. Selbst gelegentliche Schauer konnten uns nicht die Freude verderben. 11,56 wunderschöne Kilometer geben uns wieder alles, was sie bieten können.

20.08.2008

Kleine Streak Erhaltungsrunde mit den Hunden.
2,3 km im Dorf.

19.08.2008

 
Der Schaumburger Wald war auch heute wieder unser Laufparadies. Das Wetter deutlich besser als gestern. Aber was sich gestern schon anbahnte, setzte sich heute fort. Blacky war heute ziemlich lustlos. Erst auf den letzten drei Kilometern kam er in Schwung. Ich weiß nicht, ob es an den Jägern lag, die schon wieder wild um sich ballerten, oder ob er einfach nur müde ist. Schließlich läuft er jetzt auch schon 16 Tage ununterbrochen mit. Für Bonnie kein Problem, aber Blacky ist so noch nicht gefordert worden. Morgen werde ich mit den Hunden nur eine Hundestreak Erhaltungsrunde laufen, ganz piano. 
8,8 km sind es heute geworden.   

18.08.2008

Wieder so ein typischer Tag. Man kommt müde von der Arbeit nach Hause. Draußen regnet es mal wieder. Das Sofa ruft. Aber da sind noch zwei schwarze Tiere, Gattung Hunde. Den einen stört der Regen überhaupt nicht, der will einfach nur laufen. Der andere will auch laufen, findet es bei Regen aber in seiner Ecke auch nicht schlecht.
Ich kenne mich ja nun schon lange genug, weiß genau, wenn ich dem inneren Schweinehund nachgebe, dann komm ich nicht mehr vom Sofa runter.
Also nicht lange fackeln, Tiere ins Auto und ab in den Wald.
Dort angekommen, fängt es noch stärker an zu regnen. Blacky möchte nicht aus dem Auto raus, folgt aber dann doch der wettererprobten Bonnie. Man will ja nicht als Weichei gelten. Aber nach hundert Metern dreht er wieder um und will zurück. Mit etwas Krafteinsatz bringe ich ihn wieder auf Kurs. Nach dem vierten Versuch begreift er wohl, das Widerstand zwecklos ist und fügt sich in sein Schicksal.
Kurz vor dem Mausoleum kommt uns ein riesengroßer mit Holz beladener LKW entgegen. Wir postieren uns drei Meter von der Straße weg im Grünstreifen. Aber der Idiot geht kein Stück vom Tempo und wir kriegen die ganze Ladung Wasser aus den tiefen Spurrillen über unser Haupt verteilt. Nun gut, es regnet ja.
Also locker bleiben und weiter laufen. Blacky´s Laune sinkt wieder gen Null, ein letzter Versuch zur Umkehr. Aber auch die Mühe ist zwecklos. Bonnie und Herrchen streben stetig vorwärts, keine Spur von Mitleid. Und der Regen steigert sich noch einmal. Man gut, das es nicht kalt dabei ist. So kann man es gut ertragen.                                                                                                                                     
Blacky merkt, das Widerstand zwecklos ist und passt sich nun wunderbar an, folgt Bonnie durch die großen
Pfützen und wird mit jedem Meter vergnügter. Ab und zu bleibt 
er stehen, frisst ein wenig Gras, schnuppert und folgt uns dann im Sauseschritt. So nach dem Motto:
"Lasst mich hier bloß nicht alleine zurück".  
                    
Am Ende der Betonstraße entscheiden wir uns, noch eine Zusatzschleife zu laufen. Zum Schloss Baum, quer durch den Wald und auf der anderen Seite zurück.
Die beiden Tiere sind jetzt echt gut drauf. Der kleine Blacky macht mit jedem neuen Lauf einen riesigen Fortschritt. Das viele Wasser hat er nun voll akzeptiert, keine Pfütze ist mehr zu groß, er muss überall durch. So wie Bonnie ihm das vormacht.
Aber auch ich merke mit jedem Lauf, das es bei mir wieder Richtung alte Form geht. Wenn es so weiter geht, dann kann ich in zwei bis drei Wochen wieder täglich meine 20 km Runde durchziehen. Der "Alte Mann" wird wieder jung, knüpft an alte Leistungen an. Ich freue mich diebisch, das mir dieser Regenlauf so viel Spaß macht. Vom Start an Dauerregen, den ganzen Lauf über Dauerregen, im Ziel Dauerregen. Andauernde Freude auch im Regen. Läuferherz, was willst du mehr?                                                                                                                                                                                                                
                                        

17.08.2008

Heute waren wir wieder im Schaumburger Wald unterwegs.  Da es noch früher Nachmittag war trafen wir auf viele Menschen, die nach dem Kaffeetrinken einen Spaziergang machten. Manche kannten uns und freuten sich über die beiden Tiere, die so schön mitliefen. Dann zog es uns auf unsere liebsten Trailabschnitte und dort fanden wir unsere Ruhe. Schön, das es solche ruhigen Ecken auch noch gibt.
Nach 10,3 km kamen wir wieder beim Auto an. Die Hunde total mit Matsch überzogen, aber dafür richtig glücklich.

16.08.2008

Ich muss mich ein wenig zügeln. Die Gäule gehen schon wieder mit mir durch. Garnicht so einfach, wenn es so gut läuft. Darum bin ich mit den Hunden auch erst spät abends gelaufen und habe dabei die Mondfinsternis beobachtet. Es ist ja immer wieder ein toller Anblick.
3,6 km waren dann auch gerade genug.

15.08.2008

Es ist wieder da. Dieses Gefühl, nichts kann mich mehr aufhalten. Es läuft wieder. Diese Verbundenheit mit der Natur. Die Luft, die Tiere, seien sie noch so klein, dieses Gefühl für Zeit und Lust, Lust zu laufen, Fröhlichkeit, weil ich laufen kann, die beiden Tiere so glücklich um mich herum laufen zu sehen. Die Leichtigkeit des Laufens, was ist Zeit, was ist durchquerter Raum, gelaufene Strecke. Es ist einfach nur wunderschön, ein Geschenk des Himmels. Das tiefe Jammertal ist durchschritten. 
Die heutige 14 km lange Strecke ist mir so leicht gefallen. Die beiden Tiere haben mich mit ihrer liebevollen Art so glücklich gemacht, ich wäre am Liebsten immer weiter gelaufen.
Aber gleichzeitig mussten wir am Unglück anderer Menschen teilhaben.
Im Hafen von Berenbusch ist gerade eine Holzschredder Anlage neu installiert worden. Ein ziemlich großes Areal. Seit den frühen Morgenstunden ist die Feuerwehr im Einsatz und versucht das geschredderte Holz zu löschen. In wie weit die neuen Produktionsanlagen betroffen sind, konnte ich in dem dichten Rauch nicht erkennen.
Schon von Ferne sahen wir die Rauchentwicklung im Hafen.
Eine Wand aus Rauch baut sich vor uns auf. Da müssen wir durch. Schadstoffe sollen sich nicht entwickelt haben.
Die Wand aus Rauch wird immer dichter.
Eine unheimliche Atmosphäre legt sich über uns.
Der Himmel ist mit Rauch verhangen.
Wir sind durch die Wand durch.
Aus der Ferne betrachtet.
Bonnie ist so glücklich, ihr geliebtes Schlammloch, da kann sie nicht wiederstehen. Soll ich sie davon abhalten? So bekämpft sie Ungeziefer, wie Zecken z.B.
Dann geht es unbekümmert weiter.
Blacky ist da noch etwas zurückhaltender. Aber schwimmen mag er mittlerweile auch sehr gerne.
Wir nähern uns dem Heimathafen. Der Himmel bezieht sich. Aber das kann uns nicht erschüttern. Wir lieben jedes Wetter.
Die beiden Strolche.
Noch einen Kilometer, dann sind wir am Auto
Wie schnell sich das Umfeld ändern kann. Es ist einfach herrlich, dabei zu sein.

14.08.2008

Auch heute sind wir wieder eine schöne Runde gelaufen. Das Wetter war super, viele Ballons zogen am Himmel entlang. Das Fauchen der Gasbrenner konnte Blacky nicht zuordnen. Jedesmal wenn der Brenner zündete schaute er sich verwirrt um.
Ich freue mich riesig, das es so schön läuft.

13.08.2008

Mit Bonnie und Blacky Straßenlauf im Dorf gemacht. Einmal den Mittellandkanal gestreift, damit die Tiere schwimmen konnten.
Tempoeinheiten eingelegt, damit ich aus dem Schlappschritt komme.
Am Ende warren es 7,1 km .


12.08.2008

Nach den Feierlichkeiten zu Phil  seiner Einschulung bin ich mit den Tieren noch 8,7 km durch den  Schaumburger Wald   gelaufen. Das war auch bitter nötig nach dem vielen Futtern.

11.08.2008

Mit Bonnie und Blacky eine kleine Runde im Schaumburger Wald gelaufen. Die beiden Tiere wollten sich wohl an mir rächen, weil ich sie gestern nicht mitgenommen hatte. Einer wollte links rum und der andere rechts. Außerdem gab es ja sooooo viel neues zu schnuppern. Auf den ersten Kilometern bremsten sie mich aus, wie lange schon nicht mehr. Aber dann fanden auch sie ihren Rhythmus und von da an lief es besser.
Am Ende waren es 8,7 km. 

10.08.2008

Heute war wieder Bergtraining angesagt. Trail, meine Lieblingswege. Da mussten die Hunde leider zu Hause bleiben. Blacky hätte sich mit seinem zotteligen Fell sonst in den Brombeersträuchern verheddert. 
Also fuhr ich nach Todtenmann um von dort die Runde in Angriff zu nehmen. Es wurde ein super Lauf. Selbst den langen Anstieg vom Rastplatz am Wasserwerk vorbei bis hoch zum Klippenturm lief ich in eins durch. Da macht sich die jahrelang aufgebaute Grundlagenausdauer bezahlt. Sicher war es kein Tempolauf, aber ich brauchte kein einziges mal gehen.
Alles in allen wieder ein wunderbarer Lauf über 14 km im Berg.          
          
                               Das Höhenprofil des heutigen Laufes.

09.08.2008

Man gönnt sich ja sonst nichts.
Ich konnte mich nicht bremsen.
Im  Shop von 
"andreas" Ihr Laufspezialist  in Minden
habe ich mir ein paar neue Trailschuhe
gekauft. Asics Gel Trail Sensor. Die mussten
natürlich auch erst einmal eingelaufen
werden.
               
Dazu fuhren meine lieben Tiere und ich in den nahegelegenen Schaumburger Wald.  Im Sinn hatte ich so eine 4 km Runde. Aber das Wetter war so herrlich. 20°C Außentemperatur, ein leichter Wind und nur wenig Bewölkung. 
Unser Wald hier ist sehr sumpfig und nass. Ein Trail Schuh kommt hier gut an. So liefen wir dann auch viel auf richtig schönen Trailabschnitten. Hier konnte ich die richtige Schnürung ausprobieren und schon bald passte der Schuh so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die beiden Verkäuferinnen im Laufshop haben eine sehr gute Arbeit abgeliefert. Kann ich wirklich nur empfehlen. Auf eine Laufbahn wurde mein Laufstil mit Kamera aufgezeichnet, am PC dann ausgewertet. Dazu die Fußgröße ausgemessen und dann die passende Schuhe rausgesucht. Auch zu meinen ewig schwarzen Fußnägeln hatten Sie eine logische Erklärung. Strümpfe, die unten glatt sind, ziehen immer nach hinten und spannen über den Zehnägeln. Daher kommen oft schwarze Fußnägel. Sie boten mir dazu passende Laufsocken an. Die testete ich natürlich gleich mit. Und siehe da, die Zehnägel habe ich heute überhaupt nicht bemerkt. Mal sehen, wie sich das auf die Dauer auswirkt.
So bemerkte ich garnicht, das wir uns doch schon wieder 5 km vom Auto entfernt hatten. Aber diese schöne Landschaft, Habichtshorst heißt dieser Abschnitt, lässt einen auch Raum und Zeit vergessen. So viele Habichte wie hier hab ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Eine Augenweide, wie die Vögel fliegen und sich auf die Beute stürzen. 
Am "Fuchsbau" vorbei führte uns der Weg zu "Schloss Baum". Dort hat man den Weg, der neben dem kleinen Bach herführte, vorsichtshalber mit einem kleinen Bagger total zerwühlt, damit dort bloß kein Radfahrer oder Läufer mehr lang kommt. So holte ich mir auf diesem Abschnitt dann doch noch nasse Füße und Schlamm bis an die Knöchel. Die Trailschuhe haben ihren Härtetest bestanden. Wir sind statt 
4 km letztendlich  12,2 km gelaufen.         

08.08.2008

Mit den beiden Tieren bin ich zum Schaumburger Wald gefahren. Dort sind wir dann mal wieder richtig Trail gelaufen. Mannshohes Gestrüpp, Schlammlöcher ( sehr zur Freude von Bonnie ) und als besonderer Hochgenuss : strömender Regen auf den letzten vier Kilometern.
Aber wir waren nicht die einzigen, die bei dem Sauwetter unterwegs waren. Wilfried, ein ehemaliger Vereinskollege lief beim letzten Kilometer auf uns auf. Wir unterhielten uns noch kurz und dann trennten sich unsere Wege.
Herrliche 7,4 km und immer noch läuft es wie geschmiert.

07.08.2008

Die Tiere habe ich heute zu Hause gelassen. Einmal die Woche möchte ich alleine laufen, ganz so wie ich Lust habe.

Heute zog es mich in den Berg. Kurz vorher hat es mächtig geregnet und gehagelt. Tolle Bedingungen, dachte ich jedenfalls. Aber als ich am Lehmberg ankomme und aus dem Auto steige, stockt mir der Atem. Eine stehende Luft, feucht wie in den Tropen, und Wolkenfelder, die durch die Baumwipfel zogen.

Für mich schon immer die unmöglichste Laufbedingung. So merkte ich auch gleich, wie schwer es werden würde. An den Beinen hing Blei, der Brustkorb wie versteinert. Langsam quälte ich mich bergauf. Ich war noch keine 300 Meter gelaufen, da kam mir ein Mann mit einem Schäferhund entgegengelaufen. Er wollte den Hund an die Leine binden, da er glaubte, ich hätte Angst vor dem Tier. Aber ich rief ihm aus der Ferne zu, das er das nicht brauche, da ich keine Angst hätte. Er bedankte sich lieb bei mir und wir erzählten noch ein paar Worte. Dann quälte ich mich weiter bergauf.

Am Ende der ersten Steigung blieb ich stehen, ließ die Bronchien sich beruhigen, um dann ganz sinnig die Bergabpassage anzugehen. Das tat mir gut. Bevor es wieder bergauf ging hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Die Lokomotive nahm Fahrt auf. Diese elend lange Steigung nahm kein Ende. Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir. Als ich mich umdrehte, da war es der Herr von vorhinnen. Locker flog er mit seinem Schäferhund an mir vorbei. Mir blieb die Spucke stehen. Man, was bin ich lahm geworden. Aber ich habe ja auch fast ein Jahr nicht mehr gelaufen. Und trotzdem machte mir dieser Lauf immer mehr Freude. Die Steigung machte mir zwar zu schaffen, aber ich bin dann bis zum Fernsehturm ohne Pause in eins durchgelaufen. Das war schon ein kleines Erfolgserlebnis, zumal ich beschwerdefrei blieb. Die lange Teerstraße bergab habe ich dann mal richtig genossen. Tempo, Tempo, Tempo. Bis die Muskeln zu machten. Schön, wie schnell sie sich erholten, um dann mit neuen Elan den Schotterweg runter zum Lehmberg zu bewältigen.

Es waren herrliche  6,6 km,  von allen etwas dabei.

         
                                    Hier das Profil der heutigen  Strecke

06.08.2008

Mit Bonnie und Blacky eine Abendrunde durch das Feld und Dorf. Es war wieder ausgesprochen toll, dieses Gefühl, es läuft wieder. Waren zwar nur 3,4 km, aber wie hab ich so toll meine Mutter zitiert: Alles was man übertreibt, verwandelt sich in Traurigkeit.  Also, ruhig aufbauen. Alles braucht seine Zeit.

05.08.2008

Wieder einen wunderschönen Berglauf mit den Hunden gelaufen.  11,3 km  mit guten langen Bergaufpassagen. Es kam mir vor, als hätte ich nie etwas anderes gemacht, als Berglaufen.

Außerdem ist jetzt der vierte Tag in Folge, den ich problemlos laufe.

Ich bin froh und dankbar, bete dafür, das es so jetzt bleibt.

04.08.2008

Ich kann es kaum glauben, aber auch heute war die Freude am Laufen wieder da. Ist ja auch kein Wunder, denn es tut mir ja auch nichts mehr weh. Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, alles ist wie weggeblasen.

Also machten Bonnie, Blacky und ich uns wieder auf den Weg. Da wir ja kein Tempo bolzen, sondern erst einmal wieder in den richtigen Rhythmus kommen wollen, nutze ich die Gelegenheit um mich intensiver mit dem Outdoornavi zu beschäftigen. Trackbak Funktionen zu üben, die passenden Datenfelder einzustellen, die ich immer im Display haben möchte. Da hab ich mir jetzt die aktuell gelaufenen Kilometer und die aktuelle Zeit eingestellt. Ist ja immer gut auf einen Blick zu wissen wieviel Kilometer man schon gelaufen ist. Dazu lass ich mir die aktuelle Zeit anzeigen. Nicht um Tempo zu berechnen, das kann ich mir auch direkt anzeigen lassen. Die Zeit ist auch ein guter Faktor, um dich wieder zu einer bestimmten Stelle zurück zu führen. Wenn ich also weiß, das ich um 19:10 z.B. an einer markanten Stelle war, dann führt mich das Gerät anhand der gespeicherten Zeit dort wieder hin, oder ich setze einen Wegpunk. Es gibt so unendliche Möglichkeiten. Die rauszufinden macht auch Spaß.

So sind wir heute auch wieder auf genau   8 km gekommen. Wenn ich bedenke, wie schwer mir das Laufen noch vor drei Wochen gefallen ist, dann kann ich nur an ein Wunder glauben.


03.08.2008

Mit Bonnie und Blacky eine 7,5 km Runde am Kanal gelaufen. Wieder ein schöner Lauf. Wir waren kaum 2 km gelaufen, als wir in einen heftigen Regenschauer kamen. Ruckzuck wurde es richtig kalt und unangenehm. Aber da ich ja meinen Rucksack dabei hatte, war auch meine Regenjacke dabei. Sie verhinderte, das ich auskühlte. So konnten wir unbekümmert weiter laufen.


02.08.2008

Der Urlaub geht zu ende. Die letzten Tage habe ich noch einmal richtig im Garten gewirkt. Das Imunsystem muss ja von allen Seiten her gefordert werden. Also habe ich sechs Stunden lang bei 32°C im Schatten den Komposthaufen durchgesiebt. Dabei verbrauchte ich fünf Liter Wasser, mit dem Erfolg, das ich mich drei Tage kaum bewegen konnte.

Aber heute nun war ich wieder fit. Der Laufschalk saß mir im Nacken, schon als ich aufwachte. Bonnie und Blacky haben in den letzten Tage sehr unter den Temperaturen gelitten. Darum ließ ich sie heute zu Hause, was mir wirklich schwer gefallen ist. Aber ich wollte einen Trail laufen und dort im Berg gibt es auch kaum Wasserstellen. Wütend verabschiedeten sie sich von mir als ich vom Hof fuhr.

Mein Ziel war der Lehmberg. Dort bei Bernd konnte ich gut parken, er hat ein Auge auf das Auto während er Holz sägt.

    
Hier starte ich zum schönsten Lauf in diesem Jahr.
Über den Hauptwanderweg komme ich zum ehemaligen Familienrastplatz.
Alles ist zugewuchert und man kann den ursprünglichen Zustand nicht mehr erahnen. Die Natur holt sich alles zurück. Hier haben wir unsere Feiern mit dem ESV-Minden gefeiert. Jetzt regiert hier die Natur.
Hier stand eine Schutzhütte, in der wir bei schlechten Wetter gegrillt haben. Alles ist verschwunden. Der ehemalige, wirklich tolle Kinderspielplatz. Verschwunden. Familien konnten hier ihren Kindern die Natur nahe bringen, spielen, und feiern. Alles vorbei. Dem Sparzwang geopfert. In so einem reichen Land. Quo Vadis?
Auf großen Schautafeln konnte man die Gesteinsschichten erkennen, sie wurden den Kindern genau beschrieben. Alles weg.
Hier geht es auf meinen Lieblingstrail. Früher führte eine Treppe hoch bis zum höchsten Punkt. Nun ist sie vergammelt und die Reste wurden abgebaut.
Vom höchsten Punkt schaue ich zurück in den Steinbruch. Trostlos, wie alles überwuchert.
Der Blick in die Ferne lässt das Herz höher schlagen. Das sind Momente, die sich einprägen. Das vergisst man nie wieder. Die Freude, hier schmerzlos hochgekommen zu sein ist übermächtig. Sicher, es war nicht so leicht wie in in früheren Jahren, denn das Übergewicht und das fehlende Training machen den Weg schon ziemlich schwer. Aber es geht aufwärts, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein letzter Blick zurück, dann schaue ich nur noch vorraus.
Die freie Fläche vor uns ist eine ehemalige Mülldeponie. Auch ich brachte hier viele Wagenladungen Hausmüll hin. Bestimmt 100 Meter hoch ist dieser ehemalige Steinbruch mit Restmüll aufgefüllt. Die Erinnerungen kommen wieder. Bei meiner ersten Mülltour hierher fuhr man noch runter in den Steinbruch. Bei der letzten Tour musste man seinen Müll in Container werfen weil man selber nicht mehr hochfahren konnte. Nun ist alles zugewachsen und keiner weiß, was hier für ein Scheiß vergraben liegt. Was die Umwelt da in Zukunft wohl noch erlebt.
Das sind Kontrollschächte der Deponie und hier führt ein schöner Weg entlang. Wenn man die Blumen und Kleintiere sieht, kommt man nicht auf die Idee, mitten über eine Mülldeponie zu laufen. Es war ein ehemaliger Steinbruch. Davon haben wir hier sehr viele.
Durch dieses Gestrüpp muss ich mich durchkämpfen.
Dann öffnet sich der Blick in das Schaumburger Land. Die Bergkette, wo ich schon einige tausend Kilometer drin gelaufen bin.
Meßstationen, die die Gasbildung in der Mülldeponie erfassen und Hochsitze der Jäger, wechseln sich ab.
Wieder ein Ausblick in die Ferne.
Auf dem Bild oben rechts kann man den Kaliberg in Wunstorf erkennen. Ein riesiger, künstlich aufgeschütteter Salzberg, gleich hinter dem Windrad Park.
Das ideale Wetter gibt die schönsten Aussichten frei. Ich bin glücklich, mehr als glücklich, diese Freude zu fühlen.
Wieder ein Hochsitz der Jäger. Wild gibt es hier reichlich.
Immer wieder ein Hochgenuss, so in die Ferne zu schauen.
Ich nähere mich einem sehr pikanten Punkt. Einem Steinbruch, der vor Jahren plötzlich einen riesigen Erdrutsch auslöste. Nun hat man die Schäden behoben und den damals völlig zerstörten Wanderweg, der mein liebster Trail in dieser Gegend war, wieder renaturiert.
Zuvor noch einmal Blicke in die Ferne.
Kein Weg, den ich hier nicht kenne.
Ganz hinten die Fahne des Kühlwasserturms ins Lahde.
Einfach nur schön. Ein Bild kann aber niemals die wirkliche Ansicht ersetzen.
Der Trail führt nun entlang der Bruchkante des Steinbruchs.
Deutliche Signale, die man niemals unterschätzen sollte. Hätte ich vor Jahren hier meinen Nachtlauf gemacht, hätte das ganz schön ins Auge gehen können.
Die Gesteinsschichten sind hier sehr gut zu erkennen.
Von hier oben ein erhabener Anblick. Was Menschenhand doch alle zustande bringt.
Hier kann man in der Ferne den nächsten Steinbruch erkennen.
Oben auf dem Fels wurde eine Bank mit Tisch errichtet. Hier war der Berg ins Rutschen gekommen. Auf eine Tafel kann man die Erdschichten erkennen und zuordnen. Doch, man hat sich viel Mühe gegeben, den Schaden wieder gut zu machen.
Nun laufe ich wieder abwärts, auf die Crosstrecke des TuS Kleinenbremen zu. Hier war ich einige Jahre im Verein. Aber als man die Breitensportler vernachlässigte und nur noch auf Marathonzeiten unter drei Stunden, verbunden mit Weltreisen konzentrierte, da war es nicht mehr meine Heimat. Schade, es ist genau so gekommen, wie ich es vorraus gesagt habe. Die Laufabteilung ist in meinen Augen praktisch tot.
Der Pfad ist ein Genuss für Trailläufer. Er führt mich auf die Crosstrecke und dann wieder auf den Hauptwanderweg.
Hier komme ich an der Absturzstelle eine Starfighters vorbei. Endlich hat die Stadt Porta dem Ganzen einen würdigen Rahmen verpasst. Mit einem Gedenkstein und der darauf angebrachten Tafel gibt man schon auf dem Hauptwanderweg ein Zeichen, um die Absturzstell und das Kreuz im Wald zu finden wo der Pilot ums Leben gekommen ist. Ich weiß nicht, wieviel ahnungslose Wanderer, Läufer und Biker hier wohl schon vorbeigekommen sind und von dieser traurigen Geschichte nichts mitbekommen haben.
Der Gedenkstein.

Nach achtzehn wunderbaren Kilometern bin ich unversehrt am Auto angekommen. Ein herrlicher Lauf, der mich wieder ein Stück vorran gebracht hat.