Home
Blog
Gästebuch
Familie
Freunde
Laufanfänger
Geocaching
 Laufen, mein Hobby
Jahre in Tabellenform
Schönste Läufe
ESV Minden
Alle Streak
Tagebuch 2018
Tagebuch 2017
Tagebuch 2016
Tagebuch 2015
Tagebuch 2014
Tagebuch 2013
Tagebuch 2012
Tagebuch 2011
Tagebuch  2010
Tagebuch 2009
Tagebuch 2008
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Tagebuch 2007
Tagebuch 2006
Tagebuch  2005
Tagebuch 2004
Laufberichte 2017
Laufberichte 2014
Laufberichte 2013
Laufberichte 2012
Laufberichte 2011
Laufberichte 2010
Laufberichte 2009
Laufberichte 2007
Laufberichte 2006
Laufberichte 2005
Laufberichte 2004
Laufberichte 2003
Laufjahre u. Sonstiges
Multimedia  "Laufen"
Schmunzelseite
Bilder
Privat
Links
Impressum
  
 


24.11.2008
Tja, die Strafe für so viel Übermut folgt auf dem Fuß. Nach dem herrlichen Lauf setzten unheimliche Knochenschmerzen ein, das Imunsystem schaltete auf Störung. Bis heute quält mich noch ein hartnäckiger Husten.
Das Kiefergelenk fühlt sich immer noch wie ein Fremdkörper an. Kauen kann ich fast wieder normal, aber die Schläfe rechts schmerzt noch ganz schön, vor allen Nachts. Auf der Seite kann ich garnicht liegen.
Die Ärzte sagen nur, ich muß Geduld bewahren, denn alles brauch seine Zeit.


04.11.2008
Als wir heute am Sperrtor zum Laufen starteten, war es schon leicht dunkel. Aber egal, die Stirnlampen sind im Rucksack. Was soll also passieren. Ganz so lang wollte ich sowieso nicht laufen, so um die sechs Kilometer.
Die beiden Hunde freuten sich wie verrückt und als erstes mussten sie in den Kanal springen und eine Runde schwimmen. Freudestrahlend kamen sie zurück, stellten sich neben mir auf und schüttelten sich das Fell aus. Ich kam nicht schnell genug zur Seite und wurde erst einmal mit Kanalwasser getauft. Ich hatte das Gefühl, Bonnie grinst mich an dabei. Aber es ist doch toll, wenn die Tiere so fröhlich sind.
Der Funke sprang zu mir über und so liefen wir fröhlich los.
Der kleine Blacky ist wirklich eine treue Seele. Ihn merkt man garnicht an seiner Leine, während Bonnie immer nur nach vorne stürmt.
Bald kamen wir in unbewohnte Gegend. Die Bäume am Leinpfad haben schon so viel Laub verloren, welches nun in den herbstlichen Farben leuchtend den ganzen Weg bedeckt. Jeder Schritt ist ein Schritt ins Ungewisse, man weiß nicht, was unter dem Laub liegt. Aber das Rascheln des Laubes erzeugt eine friedliche Stille in mir. Ja, der Herbst ist da. Sonst war es immer meine schönste Jahreszeit, da lief ich die besten Zeiten. Nun verzaubert mich diese Atmosphäre, zieht mich in ihren Bann. Erinnerungen tauchen auf.
Jetzt wird es noch nebelig und immer dunkler. Damit auch noch ruhiger, unwirklicher. Einfach nur schön.
In Rusbend im Hafen liegen die teuren Jachten auf Trockkendog. Ein Anblick, bei dem man nichts von der Wirtschaftskrise bemerkt. Es gibt noch zuviel reiche Menschen, während andere von Hartz IV leben müssen und von solch einen Luxus nur träumen können.
So einen Luxus brauche ich nicht. Mein Luxus und meine große Freude sind die beiden Tierchen, die mich so fröhlich und sanftmütig begleiten. Sie sind so genügsam, wenn sie laufen dürfen, dann sind sie schon glücklich und zufrieden.
Die Dunkelheit hat uns nun eingefangen, der Nebel gibt den Rest. Es ist wunderschön. Ich schalte die Stirnlampe an. In ihrem Lichtkegel vernebelt jeder Atemstoß die Sicht. Lange habe ich das vermisst. Ich freue mich sehr darüber, verteile den Nebel durch verziehen der Mundwinkel in die verschiedenen Richtungen. Laufen macht wieder richtig Freude.
Nach 11,9 km kommen wir wieder im Hafen an. Es war einfach herrlich.
03.11.2008
Es geht wieder etwas aufwärts. Die Operationswunden sind verheilt, die Erkältung ist ziemlich abgeklungen. Grund genug, wieder in das Laufgeschehen einzusteigen.
Die beiden Hunde waren natürlich hellauf begeistert, als ich die Laufleinen rausholte, den Navi um den Hals hing und dann zum Lauf startete.
Natürlich war es schon dunkel, aber auch das hat seinen Reiz.
Es wurde eine wunderschöne 3,8 km Dorfrunde. Balsam für die Seele.