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Der typische July  ??

28.07.2009

4,7 km am Kanal. Irgendetwas steckt in den Knochen. Gelenk und Muskelschmerzen wie bei einer Grippe. Hoffentlich wird es nicht schlimmer.   

23.07.2009

Die gleiche Strecke wie vorgestern, heute nur entgegengesetzt und mit deutlich weniger Standzeit. Plus einer kleinen Zusatzschleife.
17,2 Kilometer    

21.07.2009

Eigentlich wollte ich den schönen Trail vom Wochenende nocheinmal alleine ablaufen und einige Bilder schießen. Aber ich kam erst um 19:00 Uhr von zu Hause weg. Das wäre ja auch noch früh genug gewesen, wenn ich dann unterwegs nicht so viele Bekannte getroffen hätte. Menschen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Da mußte ich einfach erst ein paar Worte wechseln.
Das traurige Schicksal eines der beiden Rhodesian Ridgeback Hunde ist mir besonders nahe gegangen. Jahrelang trafen wir dies beiden so prachtvolle Hunde, nun fehlt der tolle Rüde. Seine Krankengeschichte hat mich doch tief betroffen gemacht.
                                       
                                        Sie waren unzertrennlich.
Traurig lief ich weiter und ärgerte mich, das ich Bonnie und Blacky nicht mitgenommen hatte. Die Bilder hätte ich auch mit den Hunden knipsen können.
Nun war es schon später geworden. Aber das war mir egal, die geplante Strecke kann ich immer noch einmal laufen. Stimmung zum Bilder schießen kam bei mir sowieso nicht mehr auf.
Ich blieb auf dem Hauptweg und lief Richtung Schloß Baum. Die schönste Sommerzeit mit langen hellen Nächten ist schon vorbei. Es wird deutlich schneller dunkel. Die Witterung tat ihr übriges dazu. Regenwolken zogen auf, aber noch blieb es trocken.
Der Ententeich am Schloß Baum lag still und friedlich vor mir. Ein Graureiher flog vorsichtshalber auf der kleinen Insel in Deckung. Schade, den hätte ich gerne vor der Linse gehabt.
Einen Weile verharrte ich in der Dämmerung am kleinen Teich und ließ die Geräusche des Abends auf mich einwirken. Es ist doch wunderbar, wieder laufen zu können und hier am Ufer zu stehen, die Abendstille zu genießen. Laufen nicht nur als Möglichkeit zu sehen die Punkte zwischen A und B schnellstmöglich zurückzulegen, sondern den Weg zu sich selbst erlaufen, innere Ruhe einziehen zu lassen.
Hier hätte ich stundenlang bleiben können, die Einsamkeit zu genießen.
Aber irgendwann lief ich dann doch weiter. An der kleinen Pyramide vorbei, kam ich wieder auf den Hauptwanderweg.
Dort war ich keine 100 Meter gelaufen, als plötzlich mein ehemaliger Arbeitskollege Eberhard mit Frau vor mir stand. Sie waren mit dem Rad unterwegs und die gegenseitig Freude war groß, sich hier um 21:00 Uhr im Wald zu treffen.
Zehn Minuten später gesellte sich noch ein Jäger dazu, der noch auf die Pirsch wollte. Da sag mir einer, laufen wäre langweilig.
Wir plauderten noch eine Weile und dann trennten sich unsere Wege.
Das es nun immer dunkler wurde und ich um die Jäger bescheid wußte, zog ich es vor, doch lieber in Richtung Kanal zu laufen und den Wald zu verlassen.
Hin und wieder fielen einige Regentropfen, aber die Hauptmenge zog vorbei und verschonte mich.
Als ich in Berenbusch den Hafen erreichte verschwand gerade die Sonne am Horizont und der rote Schein hinter dem Brückenbogen am Himmel sah beeindruckend aus. Die weißen Punkte auf dem Bild stammen von Glühwürmern und anderen Käfern, die hier ein Paradies haben. Schade, das das Bild nicht die Realität so wiedergeben kann, wie ich sie erlebt habe.
Auf den letzten hundert Metern setzte dann noch richtiger Regen ein, der mich aber nicht mehr beeindrucken konnte.
Für diese 16 km brauchte ich heute 3:05 Stunden, das Navi zeigte 1:14 Std. Standzeit an. Der Lauf wurde eine gute Stunde länger als ich gedacht habe. Aber das störte mich nicht im Geringsten, es war dafür einer der Schönsten in diesem Jahr.

20.07.2009

Mit Bonnie die 14 km Hausstrecke. Blacky hatte wieder keinen Bock. Er ist ja auch noch jung und ich will ihn nicht überfordern. Einen Kilometer ist er mitgelaufen, aber dann wollte er wieder zurück.
Danach sind Bonnie und ich alleine durchgestartet. Bonnie ist einfach nicht zu bremsen. Sie will nur laufen und baden. Dann ist sie glücklich. Die Jahre, die sie schon im Training ist, machen sich doch bemerkbar. Labrador und Dalmatiner sind ja auch Laufhunde, ein Cocker so wie Blacky, eher weniger.

Ich komme immer besser in Fahrt und arbeite noch stärker am Abnehmen.

Bin ich froh, das ich wieder so laufen kann.

19.07.2009

Blacky hat sich wieder gefangen. Voller Begeisterung ist er heute mit Bonnie und mir durch den Schaumburger Wald gelaufen. Bei sehr durchwachsenen Wetter liefen wir 14 km fast nur Trail. Quer durch den Wald.

Strahlender Sonnenschein und gleichzeitige Regenschauer. Ein Wechselbad der Gefühle. Graswege mit mannshohen Bewuchs, auch viele Brennesseln. Meine Beine fühlen sich schön durchblutet an. Einfach herrlich. Schade, aber ich hatte die Digitalkamera vergessen. Ein Grund, den Weg nocheinmal zu laufen und Bilder zu machen.

13.07.2009

Schluß mit Lustig. Der "Ultraschlappschritt" hat ausgespielt. Ich fühle mich wieder stark genug um etwas schneller zu werden.
Dafür hab ich heute einen für meine momentanen Verhältnisse super Berglauf hingelegt.
Alle Steigungen bin ich durchgelaufen und an den bergab Passagen habe ich richtig Gas gegeben, bis zum Anschlag. Hat das eine Freude gemacht.

12.07.2009

16 km sind Bonnie und ich heute durch den Schaumburger Wald gelaufen. Fürchterliche Luft, geschwitzt wie verrückt. Das Wetter ändert sich.

Ein lustiges Erlebnis hatten wir beide. Als wir aus den Wald kommen um über eine Brücke auf die andere Kanalseite zu laufen, kommt dort unten gerade ein Läufer mit Hund vorbei. Der Hund mit ca. 50 m Abstand hinter Herrchen her. Als wir den Leinpfad erreichen, steht dort der Hund und wartet schon voller Freude auf uns. Er begrüßt wirklich mit Küsschen die Bonnie und läuft dann fröhlich mit ihr weiter. Immer wieder knutscht er Bonnie, sein Herrchen ist ihm ganz egal. Der merkt auch noch garnichts von dem heimlichen Date seines Hundes mit Bonnie. Erst als er ca. 150 Meter vorraus ist, merkt er, das sein Hund weg ist. Er bleibt stehen und sieht nun, was los ist.  Da die Tiere aber ganz friedlich sind, wartet er geduldig, bis wir da  sind.

Wir begrüßen uns kurz und dann läuft er weiter. Aber erst nach mehrmaliger Aufforderung und Einsatz der Hundepfeife folgt ihm sein Hund.

Schön, wenn sich auch Tiere auf Anhieb so gut verstehen.

11.07.2009

Blacky wollte wieder nicht mitlaufen. Macht mich so langsam stutzig. Ich wüßte kein negatives Erlebnis, wodurch ihm das Laufen vermasselt wäre.

Aber Bonnie war natürlich nicht zu bremsen. Sie legte ein zügiges und gleichmäßiges Tempo vor, an das ich mich gut anpaßte. Das war deutlich schneller, als wenn Blacky dabei ist. Drei mal ging sie dabei noch im Kanal schwimmen und ihre Schlammlöcher ließ sie auch nicht aus. Ich staunte nicht schlecht, als wir nach 11,5 km 31 Minuten schneller waren, als wir normalerweise für diese Strecke brauchen. Man muß es manchmal einfach nur laufen lassen und auch ruhig ein höheres Tempo anschlagen. Nur so kommt man aus den Gewohnheitstrott wieder raus.

08.07.2009

Mit Bonnie 12 km am Mittellandkanal und durch den Schaumburger Wald. Wetter wie im April. Regenschauer und Sonne wechseln sich ständig ab.

06.07.2009

6 km mit den Hunden am Kanal. Blacky wollte einfach nicht laufen. Auf halben Weg umgekehrt.

04.07.2009

11,6 km mit den Hunden. Immer noch 26°C, aber ein etwas stärkerer Wind macht das Laufen noch ganz erträglich.
                  

01.07.2009

am Mittellandkanal und im Schaumburger Wald

Als wir um 09:45 Uhr los liefen, war es schon 25°C warm. Aber im Schatten der Bäume entlang des Mittellankanals ließ es sich noch ganz gut laufen. Meine neuen New Balance Schuhe hatte ich das erste mal an. Vom Gefühl her war es gut, keine Schwierigkeiten.

Von den blauen Zehnägeln merkte ich auch nichts mehr. Also können wir nun wieder so richtig durchstarten.

Genau 12 km haben wir zurück gelegt. Die Hunde hatten es gut, sie konnten zwischendurch immer wieder schwimmen gehen, während ich immer mehr unter der Sonne leiden musste. Da hab ich die Tiere richtig drum beneidet.