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Das Bild stammt von San Dra, links im Bild. Franzi sitzt noch in ihrer Box.
Die heutige Strecke bei Garmin.
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Die Gruppe „Die Wesergebirgsläufer“ traf sich heute erneut am Wasserwerk in Porta Westfalica, um von dort das Wesergebirge zu erkunden. Der Lauf stand unter dem Motto „Klüngelrunde“, da alle Teilnehmer, außer mir, am Vortag einen Wettkampf gelaufen sind und wir es aus diesem Grund langsam angehen lassen wollen. Aus familiären Gründen fehlte heute leider Carsten mit seiner Sandra. Dabei waren Michael, Karin und ihre Schäferhündin Franzi, und Sandra mit Hündin und ich.

Ich hatte mir im Vorfeld wieder Gedanken zur Strecke gemacht und sie mit allen möglichen Schleifen und Zusatzrunden gespickt, da ich ja nicht wusste, wie die Teilnehmer heute drauf sind. So konnte ich alle Variationen abdecken. Und das war auch gut so.

Pünktlich wie immer, starteten wir um 11:00 Uhr in Richtung Fernsehturm, dieses Mal auf dem  Grottenweg. Er ermöglicht einen sanften Einstieg, verläuft relativ flach und man kann sich hier erst einmal finden. Sandra hatte schon vom Start weg mit Fußproblemen zu kämpfen, aber sie hielt durch, wollte abwarten, ob es durch das Laufen besser wird.

So joggten wir gemütlich vor uns hin. Das Wetter war prima, angenehme Luft, kein Regen. Einfach schön.

Die Tiere verstanden sich prima, alles im grünen Bereich. Bis wir dann leider feststellen mussten, das Franzi anfing zu humpeln. Die liebe Hündin wollte es sich wohl nicht anmerken lassen, aber nach gut zwei Kilometern konnte sie es nicht mehr verbergen. Eine Überprüfung der Pfötchen auf Verletzungen brachte uns nicht weiter. Um dem Tier keinen weiteren Schaden zuzufügen, beschlossen wir, umzukehren und das Tier in seine Box im Auto zur Ruhe kommen zu lassen.

Schweren Herzens liefen wir ohne Franzi weiter. Aber für sie war es wohl besser so. Auch Sandra verabschiedete sich von uns. Ihre Fußschmerzen waren nicht besser geworden und sie wollte auch nicht in eine schwerere Überlastung rein laufen. Vernünftige Entscheidung.

So blieben Karin, Michael und ich über, liefen weiter auf der „Klüngelrunde“.

Ein schöner Trail führte uns hinab ins Tal. Gut eineinhalb Kilometer abwärts. Karin bemerkte, dass wir das ja auch immer wieder aufwärts laufen müssten. Aber so einfach wollte ich es auch nicht machen. Wir wollen noch ein paar Meter mehr aufwärts laufen.

Hinter der alten Waage liefen wir dann rechts rum, stetig bergauf. An der nächsten Kreuzung konnten sie sich dann entscheiden, ob rechts, den schweren Weg, oder links den leichteren, in Richtung Fernsehturm zu laufen.

Karin kennt sich hier aus und ich freute mich, als sie „rechts“ weiter lief. Dieser Weg ist ihr als äußerst unbequem und anstrengend bekannt. Sie wählt ihn trotzdem, obwohl sie gestern Halbmarathon gelaufen ist. Sie kennt den nicht enden wollenden Anstieg und läuft mutig drauf los.

Es dauert nicht lange, und der sonst so gefürchtete Anstieg beginnt. Karin lässt sich nicht beirren, die Augen geradeaus, so läuft sie ganz souverän die Steigung hoch. Michael und ich schauen uns an. Unglaublich, Karin läuft, und läuft. Keine Pause, immer weiter bergauf. Tatsächlich bis oben hin, in einem Rutsch. Unglaublich, was die letzten langen, langsamen Läufe für eine Wirkung zeigen. Bei mir selber stelle ich das Gleiche fest. Die Berge fallen deutlich leichter, als noch vor zwei Monaten.

An der Porta Kanzel angekommen, genießen wir den Blick ins Wesertal und ich mache wieder zwei Vorschläge zur Strecke. Den leichten, mittleren, oder den schweren Weg zum Fernsehturm. Karin wünscht sich den mittleren und die beiden Gentlemen willigen sofort ein.

Ein schöner Trail führt uns bergab, am neuen Wasserwerk vorbei um dann mit langem Anstieg zum Fernsehturm. Immer wieder schön zu sehen, wie gut Karin das wegsteckt, aber auch Michael, der gestern Marathon gelaufen hat, hält mehr oder weniger mühelos mit.

Oben am Fernsehturm angekommen, geht es auf schönem Trail bergab, in Richtung Parkplatz.

Aber wer glaubt, Karin wolle schon zum Auto, der täuscht sich. Links über die Straße, ab in den Wald. Eine schöne Zusatzrunde um den Königsberg, die möchte sie noch mitnehmen. Und immer noch keine Spur von Müdigkeit in ihrem Gesicht, im Gegenteil, das Glück strahlt aus ihren Augen. Diese Runde ist schon ein Triumphzug. Wir freuen uns mit ihr, wie sie den heutigen Lauf gemeistert hat, das ist schon eine andere Liga. Super, Karin. Lange darfst du dich aber nicht mehr als „Laufentchen“ bezeichnen. Das hast du heute ganz eindeutig wiederlegt.