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Der Februar freut sich auf uns. 

Am ersten Tag des Monats war Blacky nicht davon abzuhalten, er wollte mit uns zusammen am Gevattersee wandern. Nach den schlimmen letzten Wochen rechneten wir damit, das wir schnell wieder zu Hause wären. Aber die Rechnung hatten wir ohne Blacky gemacht. Denn trotz seiner Krankheit lief er fast mühelos die ganzen 2,4 km mit. Da keimt doch die Hoffnung auf, das er noch einmal ganz gesund wird.

Die Hoffnung schwindet. Am Donnerstag hat Blacky nur noch eine kleine Runde geschafft aber dabei noch feste die Umgebung abgeschnüffelt. Das Laufen wir immer weniger.

17.02.2018

Wunderschönes Wetter, da macht das wandern richtig Spaß. Die sonst so matschigen Wege sind gefroren und man kommt trockenen Fußes zurück zum Auto.

Nette Menschen haben wir getroffen und Raika konnte sich auf dem Weg entlang der Aue richtig austoben. Das hat mächtig Freude gemacht. Dabei fällt uns auf, dass immer mehr Wildgänse über uns langziehen und sich dann auf einem nahegelegenen Feld sammeln.

Bis Ende Februar ziehen sie wieder zurück in ihre Heimat, nach Sibirien. Dabei können sie am Tag bis zu 1000 km zurücklegen. Eine unglaubliche Ausdauer Leistung.

 



16.02.2018

Vor knapp drei Jahren wurde ich bei meiner Dorfrunde umgefahren. Seitdem hatte ich ja nie wieder Lust auf Dorfrunde laufen. In den letzten Tagen habe ich meine Homepage intensiv bearbeitet, wie defekte Links ersetzt, die Statistiken auf den neuesten Stand gebracht usw. Dabei stieß ich auch immer wieder auf die gelaufenen „Dorfrunden“.

Heute habe ich mich dann doch dazu durchgerungen, hier mal wieder zu laufen.

Gleich vorweg, Freude hat es nicht gemacht. An jeder Kreuzung muss man anhalten weil die Autos ja immer Vorfahrt haben oder weil man trotz Stirnlampe nicht gesehen wird.  Da gelobe ich mir doch die Ruhe am Gevattersee, Mittellandkanal oder Schaumburger Wald.

Nein, Lauffreude ist was anderes.

Da hat die Runde wandern morgens mit Raika doch mehr Freude gemacht.



13.02.2018

Mit Raika bei schönsten Winterwetter eine wunderbare Runde am Gevattersee gewandert. Das graue und trübe Bild der letzten Tage ist völlig vergessen. Die Sonne verzaubert uns und den Wald. Alles erscheint in einem anderen Licht, strahlt viel heller und in wunderbaren Farben. So sieht die Welt doch viel schöner aus.

Während Raika und ich bei diesem schönen Wetter unterwegs sind.........
verbringt Blacky fast den ganzen Tag draußen auf seiner Lieblings Bank. Die meiste Zeit schläft er.
Schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Temperaturen auf dem See sind. Eine Seite ist komplett zugefroren, die andere noch komplett offen.


08.02.2018

Rings um mich herum hat die Grippewelle zugeschlagen. Toi, toi, toi. Bisher bin ich von der richtigen Grippe verschont geblieben. Leichter Husten und Schnupfen haben den Blutdruck aber etwas angehoben. Darum bin ich sehr vorsichtig, was das Laufen angeht.

Fast täglich bin ich mit Raika unterwegs und wir freuen uns jeden Tag auf ein Neues. Die Tierwelt hier rund um den Gevattersee bereitet uns viel Freude.

Blacky ist die letzten Tage nur wenig mitgegangen. Hundert Meter hin, dann wieder zurück. Dabei viel schnüffeln. Und das war es. Traurig zu sehen, wie er immer schwächer wird.

Der Sturm hat auch hier zugeschlagen und viele Bäume umgeworfen. Das war heute deutlich zu sehen. Bei minus 6°C ist der Boden durchgefroren und wir konnten die sonst unpassierbaren Wege ablaufen. Dabei kam das ganze Ausmaß zu Tage.

Der heutige Weg zum nacherleben.

Die Runde mit Blacky war leider nicht so schön. Nach knapp einhundert Metern war die Luft raus.


Schöne alte Bäume säumen den Weg.
Auf dem Weg entlang der Aue laufen wir zurück zum Auto.
Raika ist voraus gelaufen und wartet nun auf mich.
Heute morgen haben wir -6°C. Doch schon ganz schön kalt.
Der See friert zu. In der Mitte, wo das Wasser noch offen ist, tummeln sich nun viele Seevögel.
Finde ich immer schön anzusehen, wenn alles vom Rauhreif so weiß schimmert.
Zielstrebig kommen sie auf uns zu geschwommen. Hoffnung auf Futter lässt jede Furcht vergessen.
Auch die Hexenteiche frieren langsam zu.
Da können wir immer wieder nur staunen.
Immer wieder müssen wir Hindernislauf machen und über die Bäume klettern.
Raika weiß gar nicht was los ist. Der Weg hat sich so verändert. Nichts ist so, wie es mal war.
Was da für Kräfte tätig waren.
So oft sind wir unter diesem Baum hergelaufen. Nun liegt er am Boden.
Die Folgen des Sturms.
Raika freut sich. Wir waren lange nicht mehr hier.
Die Wege vereisen. Aber so sind sie besser zu begehen.
Sie erfreuen uns immer wieder.
Es wird kälter. Die Gewässer frieren zu.
 
   
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