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05.03.2018

Die tiefen Temperaturen sind vorbei. Von heute auf morgen klettert die Temperatur von -9°C auf +9°C. Das ist schon eine Hausnummer.

Raika und ich wollten heute mal wieder im Schaumburger Wald laufen. Also mit dem Auto zum Wald gefahren und dort dann voller Elan auf die Strecke gegangen. Der erste Kilometer führt auf einer Straße in den tiefen Wald hinein. Aber nach zweihundert Metern treffen wir auf die ersten Waldarbeiter mit ihren knätternden Motorsägen. Kaum sind wir an ihnen vorbei kommen wir an den nächsten Abzweig, einem als Sackgasse gekennzeichneten Weg. Der ist ausdrücklich auch für Fahrradfahrer gesperrt. Ich kenne diesen Trail, weiß, dass er nicht leicht ist und er führt am größten Ameisenhügel vorbei. Durch Moor und Schlamm muss man sich den Weg suchen. Aber er ist möglich. Der Herausforderung wollen wir uns stellen.

Das Herz schlägt drei Takte höher als wir uns auf den letzten einhundert Metern des erkennbaren Weges langsam dem Urwald nähern. Brombeer Ranken schlingen sich schon um meine Beine und bringen mich fast zu Fall. Die Dornen stechen und wehren sich gegen uns Eindringlinge.

Nach ca. 100 Metern Urwald sollte nun eigentlich ein wunderschöner Trail vor uns liegen. Aber er taucht nicht auf. Stattdessen liegt vor uns ein Chaos von umgestürzten Bäumen. So ein Ausmaß an durcheinander liegenden Bäumen habe ich noch nie gesehen.

Wir bleiben erst einmal stehen um das Ganze auf uns einwirken zu lassen. Selbst Raika verharrt ehrfurchtsvoll, schaut mich fragend an, als wollte sie sagen: „lass uns umkehren, wo sollen wir hier weiterlaufen“.

Wir werden uns alle Mühe geben, den Trail zu finden. Also los. Kreuz und quer, über Stock und Stein versuchen wir einen Weg durch das Chaos zu finden. Aber es gelingt nicht. Dabei schrecken wir noch zwei Rehe auf. Wie flink die vor uns fliehen, das ist schon eine Augenweide. So leichtfüßig, als ob sie kaum den Boden berühren. Raika bleibt stehen, ihre Augen folgen den Tieren. Aber sie unternimmt keinen Versuch, ihnen zu folgen. Toll, Raika.

Mittlerweile habe ich pitschenasse Füße und so langsam begreife ich, hier kommen wir nicht durch, es ist zwecklos.

Als ich dann umkehre, da habe ich das Gefühl, Raika freut sich darüber. Mit kraftvollen Sprüngen setzt sie über die am Boden liegenden Baumstämme hinweg. Ich kann ihr kaum folgen.

Mit einigen Fotos versuche ich die Eindrücke festzuhalten. Aber es bleiben nur Bilder. Das mit den eigenen Augen Gesehene prägt sich für immer ein. Was waren das für Urgewalten, die hier getobt haben.

Alle Versuche scheitern letztendlich. Uns bleibt nur der Weg zurück. Hier gibt es kein Durchkommen. Wenn man sich den GPS Track mal groß ran zoomt, dann erkennt man wie wir umhergeirrt sind.

Ein Lauf, den ich bestimmt nicht vergessen werde. Und dass bei den paar Kilometern.

Noch sieht es ja ganz schön aus.
Die Krone eines toten Baumes liegt abgestürzt und in den Boden gebohrt.
Rechts des Weges liegt eine Tannenschonung, so dicht gewachsen, dass da kein Durchkommen ist. Links davon versuchen wir unser Glück.




04.03.2018

Durch den kalten Wind. Eigentlich richtig schön. Zwischendurch Laufeinlagen, aber man trifft immer wieder Bekannte. Durchgängig laufen ist hier unmöglich.

 

03.03.2018

Mit Raika vier Kilometer gewandert.

 

02.03.2018

Mit Raika fünf Kilometer gewandert. Minus zehn Grad Celsius. Das haben wir lange nicht gehabt.

 

01.03.2018

Kleine Runde mit Raika gewandert.